Bundespräsident Steinmeier reist nach Kenia und in den Sudan

Schwerpunktthema: Pressemitteilung

30. Januar 2020


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht vom 23. bis 28. Februar 2020 die Republik Kenia und die Republik Sudan.

Ziel des Staatsbesuchs in Kenia ist es, den guten bilateralen Beziehungen zwischen Kenia und Deutschland einen neuen Impuls zu geben und die wirtschaftlichen Chancen des Landes sowie gemeinsame Zukunftsthemen zu erörtern. In der Hauptstadt Nairobi trifft der Bundespräsident zunächst mit dem kenianischen Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta zum Gespräch zusammen. Bei einem Termin mit Vertretern der Zivilgesellschaft informiert er sich zudem über die aktuellen Entwicklungen in Kenia.

In Nairobi besucht der Bundespräsident darüber hinaus eine Berufsbildungseinrichtung und tauscht sich mit Wirtschaftsvertretern aus. In der Region Turkana im Norden des Landes informiert er sich über die Rolle Kenias als Aufnahmeland von Flüchtlingen.

Im Sudan will sich der Bundespräsident einen Eindruck von dem politischen und gesellschaftlichen Neuanfang nach den Jahrzehnten der Diktatur verschaffen. Der erste Besuch eines Bundespräsidenten im Sudan seit 1985 ist ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die weitere Transformation des Landes.

In der Hauptstadt Khartum führt der Bundespräsident politische Gespräche mit Premierminister Abdalla Hamdok und dem Vorsitzenden des Souveränitätsrats Abdel Fattah Abdelrahman Burhan. Außerdem informiert er sich bei Begegnungen mit der sudanesischen Zivilgesellschaft über aktuelle Entwicklungen und auch über Erwartungen an die Zukunft.

Weitere Informationen zum Besuchsprogramm werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Reiseaufruf für die Redaktionen:

Journalistinnen und Journalisten, die den Bundespräsidenten auf seiner Reise begleiten möchten, melden sich bitte bis Dienstag, den 4. Februar 2020, 12.00 Uhr per E-Mail (akkreditierung@bpra.bund.de) bei der Pressestelle des Bundespräsidialamtes mit folgenden Daten an: Name, Vorname, Medium, Funktion, Adresse, Telefon, E-Mail-Adresse und Mobiltelefon.

Für die Mitreise steht nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung. Die Anmeldung ist deshalb unverbindlich.

Erforderlich für die Einreise ist ein Reisepass, der bis sechs Monate nach Beendigung der Reise gültig ist und mindestens zwei freie Seiten für die Visaerteilung enthält.

Für Kenia und Sudan ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Diese ist nur gültig (und wird von den Einreisebehörden anerkannt), wenn sie mindestens zehn volle Tage vor der Reise erfolgt. Der Impfausweis ist auf der Reise unbedingt mitzuführen.

Die Flugkosten betragen voraussichtlich 1.050,00 Euro. Die Kosten für das Hotel betragen ca. 870,00 Euro, die Visagebühren ca. 100,00 Euro

Über eine Teilnahme an der Reise wird nach Ablauf der Meldefrist entschieden.

Die Medienbetreuung des Bundespresseamts unterrichtet die Journalistinnen und Journalisten, die an der Reise teilnehmen und informiert über weitere Reiseformalitäten.

Journalistinnen und Journalisten, die für die Mitreise nicht berücksichtigt werden konnten, werden vom Bundespräsidialamt benachrichtigt.