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 | Verleihung des 3. Eva Luise Köhler Forschungspreises für Menschen mit seltenen Erkrankungen  Eva Luise Köhler verleiht in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und I. K. H. Prinzessin Letizia von Asturien sowie Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler den 3. Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Kooperation mit ACHSE, der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen, ausgelobt. Ziel ist es, Forschungsvorhaben zu Seltenen Erkrankungen in Deutschland anzustoßen und voranzutreiben. Die diesjährigen Preisträger sind Dr. Karin Jurkat-Rott und Dr. Marc-André Weber. Die beiden Mediziner aus Ulm und Heidelberg überzeugten die Jury mit ihrem innovativen Ansatz zur Verbesserung der Arzneimitteltherapie für Patienten mit hypokaliämischer periodischer Paralyse (HypoPP). Die seltene Muskelerkrankung gehört zu einer der über 6.000 bekannten Seltenen Erkrankungen, an denen insgesamt rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden. | 01.03.2010 |
 | Regionalbesuch in Rheinland-Pfalz Auf Einladung von Ministerpräsident Kurt Beck hat Bundespräsident Horst Köhler Unternehmen in der Region Trier und Bitburg besucht. Zentrales Anliegen des Bundespräsidenten bei seinem Regionalbesuch: neue Wege zur Umgestaltung der sozialen Markwirtschaft finden. An den Stationen seiner Stippvisite suchte das Staatsoberhaupt gezielt das Gespräch mit Mitarbeitern und Auszubildenden. Bei der Bitburger Brauerei informierte sich Horst Köhler im Gespräch über das Projekt "Herausforderung Zukunft". "Es geht um altersgerechte Arbeitsorganisation, lebenslanges Lernen, Gesundheitsmanagement und Arbeitszeitgestaltung", erklärte Werner Wolf von der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe. "Ich bin froh, dass die Idee der Sozialpartnerschaft so gelebt wird", betonte der Bundespräsident am Rande des Besuchs. Einen vorbildlichen Ansatz verfolgt auch der Bürgerservice in Trier, der Menschen mit Behinderung erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert. Das mittelständische Trierer Unternehmen Alwitra, das weltweit Photovoltaik-Dachmodule liefert, imponierte Köhler wegen innovativer und ökologischer Produkte. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt zum Wahrzeichen Triers, der Porta Nigra, mit Oberbürgermeister Klaus Jensen plauderte das Staatsoberhaupt mit den Passanten. Am Abend diskutierten der Bundespräsident und Ministerpräsident Kurt Beck in den Trierer Viehmarktthermen auf Einladung des "Trierischen Volksfreunds" mit Vertretern der Unternehmen. Ausführlich beantworteten sie politische Fragen von Bürgern, die sich über die Zeitung um eine Teilnahme beworben hatten. | 18.02.2010 |
 | Staatsbesuch in der Republik Korea Nach seinem offiziellen Besuch in der Republik Indien ist Bundespräsident Horst Köhler gemeinsam mit seiner Frau Eva Luise weitergereist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in die Republik Korea. Der Bundespräsident folgt damit einer Einladung des koreanischen Staatspräsidenten Lee Myung-bak. Neben der Kranzniederlegung auf dem Nationalfriedhof in Seoul und dem formellen Begrüßen mit militärischen Ehren stehen politische Gespräche mit dem koreanischen Präsidenten sowie dem Sprecher der Nationalversammlung, Kim Hyong-o, auf dem Programm. Bei dieser Gelegenheit wird der Bundespräsident eine Sitzung des Parlaments besuchen. Vor dem abendlichen Staatsbankett stehen darüber hinaus Gespräche mit koreanischen Intellektuellen in der Residenz des deutschen Botschafters an. Da Korea den Vorsitz der G-20 übernommen hat, sind außerdem Gespräche mit dem Vorsitzenden des koreanischen G-20-Präsidialkomitees geplant. Am zweiten Besuchstag wird der Bundespräsident außerdem eine Rede vor den vier größten koreanischen Unternehmerverbänden halten. Danach findet ein Besuch des Nationalmuseums statt. | 07.02.2010 - 10.02.2010 |
 | Staatsbesuch in der Republik Indien
Bundespräsident Horst Köhler besucht gemeinsam mit seiner Frau Eva Luise in der ersten Februarwoche die Republik Indien. Anlass der Reise ist eine Einladung der Präsidentin der Republik Indien, Pratibha Devisingh Patil. Es ist der erste offizielle Staatsbesuch des Bundespräsidenten auf dem Subkontinent. Die Reise dient der Erweiterung und Vertiefung politischer, wirtschaftlicher und kultureller Beziehungen zu Indien. Besuchsstationen sind neben der Hauptstadt Neu Delhi, wo der Bundespräsident mit der Präsidentin und Premierminister Manmohan Singh zusammentreffen wird, Pune, Mumbai und das Dorf Darewadi. Der Bundespräsident wird darüber hinaus Reden halten bei einer Podiumsveranstaltung des Verbandes der Indischen Industrie, des Verbandes der Indischen Industrie- und Handelskammern und der Deutsch-Indischen Industrie- und Handelskammer. | 01.02.2010 - 07.02.2010 |
 | Staatsbesuch des israelischen Präsidenten
Bundespräsident Horst Köhler hat den israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres zu einem viertägigen Staatsbesuch in der Bundesrepublik empfangen. Der Bundespräsident begrüßte den 86-jährigen Friedensnobelpreisträger zunächst mit militärischen Ehren im Park von Schloss Bellevue. Anschließend besuchten beide Präsidenten gemeinsam die Gedenkstätte "Gleis 17" im Berliner Grunewald, von wo aus jüdische Bürger in Vernichtungslager transportiert worden waren. Nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffneten Präsident Peres und Bundespräsident Köhler das deutsch-israelische "Zukunftsforum" mit Jugendlichen aus beiden Ländern. Am Abend lud der Bundespräsident zu Ehren des Präsidenten von Israel zu einem Abendessen mit gut 130 geladenen Gästen in Schloss Bellevue. Anlass des Staatsbesuchs war eine Rede von Staatspräsident Peres im Bundestag zum Holocaust-Gedenktag, der seit 1996 in Deutschland am 27. Januar stattfindet. 1945 hatten an diesem Tag Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau befreit. Vor Shimon Peres hatten die israelische Präsidenten Eser Weizmann 1996 und Mosche Katzav 2005 vor dem Bundestag gesprochen, allerdings nicht zum Holocaust-Gedenktag. Die Großeltern und ein Onkel von Präsident Peres gehörten zu den sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden. (mit dpa) | 26.01.2010 - 27.01.2010 |